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Green Talk > Blog  > Veggie Day

Veggie Day

Die Kontroverse um den Veggietag war eine politische Auseinandersetzung im Vorfeld der deutschen Bundestagswahl 2013. Dabei sorgte die Empfehlung von Bündnis 90/Die Grünen, zur Reduzierung des Fleischkonsums in Deutschland einen „Veggietag“ in öffentlichen Kantinen einzuführen, für eine lebhafte öffentliche Debatte, die bis heute anhält.

We Works | Für immer Veggie-Day

Der Coworkingspace-Anbieter WeWork setzte 2018 einen Meilenstein. Per E-Mail wurde mitgeteilt das den 6000 Angestellten des Konzerns nur noch fleischloses Essen ersetzt wird. Und auch auf Firmenevents wird es nur noch Vegetarisches geben. Mitgründer McKelvey begründete den Schritt damit, dass Fleischverzicht eine der effektivsten Maßnahmen sei, um die vom einzelnen ausgehende Umweltbelastung zu senken.

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WeWork-Logo
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Wir starten kommende Woche eine Umfrage zum Veggie Day bei unseren Mitarbeitern. Wie werden Sie entscheiden?

9 Gründe, warum Umweltzerstörung durch Tierprodukte entsteht

Vegan, Vegetarisch essen oder weniger Fleisch essen.

Die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern gehört zu den führenden Gründen für den menschengemachten Klimawandel, den Artenrückgang, die Wasserverschmutzung und die Bodendegradation.

Gründe

1. Klimaschäden

Die landwirtschaftliche Tierhaltung, und damit der Konsum tierischer Produkte, ist in hohem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Neuere Studien sprechen von einem Anteil von rund 30 Prozent. Den größten Teil dieser Treibhausgase verursacht die Tierhaltung.

2. Flächennutzung

Seit 2011 sind allein in der brasilianischen Savanne und im bolivianischen Amazonasbecken 800.000 Hektar Regenwald abgeholzt worden. Hauptsächlich wird dort Soja angebaut. Über 90 Prozent des weltweit angebauten Sojas und über 50 Prozent aller Ernten werden als Futtermittel genutzt. Mehr als 83 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen werden für Tierhaltung und Futtermittel verwendet. Das trägt zum Klimawandel, zum Welthunger und zur Umweltzerstörung bei.

3. Verringerte Artenvielfalt

Nicht nur die artenreichen Regenwälder werden ungebremst für Weideflächen und Futtermittel abgeholzt. Die Lebensräume vieler, oftmals unentdeckter, Arten werden so zerstört.

4. Ressourcenverschwendung

Die Haltung von Tieren ist äußerst ineffizient. Weltweit werden 83 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche für den Futtermittelanbau oder Weideland für die Tierhaltung genutzt.

5. Wasserverschwendung

Jedes Produkt trägt sogenanntes „virtuelles Wasser“ in sich. Dies beschreibt die Gesamtmenge des Wassers, das während des Herstellungsprozesses benötigt wurde. So stecken hinter der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch bis zu 15.500 Liter Wasser.

6. Wasserverschmutzung

Sowohl bei der Produktion von Futtermitteln als auch bei der Tierhaltung kommt es zu Wasserverschmutzung durch Gülle, Pestizide, Herbizide und Medikamente.

7. Schäden für Böden

Durch die landwirtschaftliche Tierhaltung werden enorme Anforderungen an den Boden gestellt. Der steigende Bedarf an Lebensmitteln und die wachsende Nachfrage nach Fleisch verringern die Bodenfruchtbarkeit durch Überbeanspruchung. Monokulturen für Futtermittel und Überweidung führen zu Bodenverdichtung und Erosionen.

8. Luftverschmutzung

Die landwirtschaftliche Tierhaltung produziert große Mengen an Staub, Feinstaub und anderen schädlichen Stoffen und Gasen, die sich in der Luft finden.

9. Gerechtigkeit

Alle vorherigen Punkte lassen sich zu einem Punkt zusammenfassen: Es ist ungerecht, durch egoistisches Verhalten Ressourcen zu verschwenden, die Umwelt zu zerstören, eine Ungleichverteilung von Nahrungsmitteln zu fördern und Tiere zu töten, wenn es andere Möglichkeiten gibt. Der Konsum von tierischen Produkten steigt weltweit weiter an und sorgt damit für eine größer werdende Ungerechtigkeit in allen genannten Punkten.

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